Von A bis Z: Eindrücke aus erster Hand
(fs) – Die Zusammenfassung in alphabetischer Reihenfolge gibt Auskunft darüber, was jeweils am Donnerstagmorgen so alles abläuft.
A wie Abstand zum «Cochi». Beim Messen meint Paul, dass er einen Besen frisst, wenn die gegnerische Kugel besser liegt. Siehe da, er kann gleich mit dem Stiel anfangen!
B wie Brettli. Anfang Oktober herrschte Hochbetrieb am grossen Tisch im Bistro, um nach dem Spielen die Bünder Specksorten zu verköstigen.
C wie «Cabernet». Der Ausdruck ist zu hören, wenn der Letzte vergisst, den Abwurfring vom Boden aufzuheben und auf die andere Seite mitzunehmen.
D wie direkt vom Atelier. Das gilt für Santhi, der für zwei Stunden die Arbeitsutensilien gegen einen Satz Stahlkugeln austauscht.
E wie Einladung. Die beginnt mit «Liebe Pétanqueler» für das Fondue-Essen am 19. Dezember 2024 und dem Vermerk «Kein Fertigfondue».
F wie Flair. Die Kopfbedeckungen von Pudel und Werner F. sorgen für die passende Stimmung von südfranzösischer Lebensart.
G wie «Go’sch go chögele?» So lautet die Frage meiner Mutter, wenn ich mich auf den kurzen Fussmarsch durch den Kurpark zum Clubgelände begebe.
H wie Hockposition. Die wird von Andi bevorzugt, um die Kugel nach dem Abschätzen der Bodenbeschaffenheiten vor das Zielobjekt zu legen.
I wie Inthi. Wenn er mal auf der Anlage erscheint, schiesst er überaus scharf. Und wenn er am Laufmeter trifft, fällt er noch mehr auf.
J wie Jacke. Dem Aufdruck «Schützen Gippingen» macht Sandro alle Ehre, indem er nach Ansage die anderen Kugeln kurzerhand wegbefördert.
K wie Klack. Das Geräusch ist zu vernehmen, wenn Heinz mit einem Schuss für klare Verhältnisse sorgt und dem Spielpartner den Weg zum Legen freimacht.
L wie Lederbeutel. Bobesch führt um punkt zehn Uhr die Ziehung mit den farbigen Holzkügelchen durch. Er benennt unter anderem Gold gegen Silber als Paarung.
M wie mit links. Das trifft für Alfi zu, wenn er zum direkten Schuss ansetzt. Sofern es nicht auf Anhieb gelingt, probiert er es gleich das nächste Mal.
N wie Nussbaumen. Von dort kommen Hampe und Mak zusammen mit Werner S. per Auto angereist, um auf den heimischen Spielfeldern ihrem Hobby zu frönen.
O wie ohne Frauen. Der allgemeine Tenor lautet, dass wir beim Pétanque-Spielen den Frieden wollen.
P wie Privileg. Das geniesst Kurt, auf zwei Rädern von vorne über die Kiesplätze nach hinten bis zum Veloständer beim Boulodrome fahren zu dürfen.
Q wie Quizfrage. Wie ist die Donnerstag-Gruppe entstanden? Diese hat Bobesch vor rund zwei Jahren mit Pensionierten gebildet.
R wie Runden. Die bewältigt Röbi nebst den kilometerlangen beim Golfen unter freiem Himmel auf der überschaubaren Anlage an der Schlüsselstrasse 2.
S wie Sternstunde. Eine solche hat Siné Mitte Oktober, als er mit gewärmten Kugeln die Gegner zur Verzweiflung bringt und dem eigenen Team viele Punkte beschert.
T wie Tabakgeruch. Der hängt in der Luft, wenn sich Werner S. pfeifenrauchend in den Markierungsring begibt und in der Kniebeuge die Kugel abgibt.
U wie «Usse oder inne». Je nach Temperatur gehen die Meinungen auseinander, wo die Spielrunden ausgetragen und begonnen werden.
V wie Violine. Wenn Urs nicht gerade mit dem Stringjazz-Quartett unterwegs ist, spielt er anstatt auf dem Musikinstrument gerne eine Partie Pétanque.
W wie Wahnsinn! Das wird Alex attestiert, wenn es ihm gelingt, eine knifflige Situation mit einem Wurf zu den eigenen Gunsten zu entscheiden.
X wie x-mal. Oh, oje, hoppla, madonna und sorry sind als Kommentare zu hören, wenn eine Aktion geglückt oder schiefgelaufen ist.
Y wie Ypsilon. Der Buchstabe steht mittig im Nachnamen von Bart Baeyens. Der in Endingen wohnhafte Belgier zählt wie ich zu den Neulingen.
Z wie Zaungast. Brandi ist hinter der Hecke beim Fussweg zum Altersheim gerade so auszumachen, um einige Worte mit ihm zu wechseln.
