Bei den Deutschschweizer Meisterschaften haben sich die Zurzacher Doubletten im Mixte und bei den Frauen den Vizemeistertitel gesichert.

(fs) – Für die Aktiven des Pétanqueclubs «zum Gut» Bad Zurzach gab es im Juni 2026 ein gedrängtes Programm. Am zweitletzten Samstag fand in Zug die Meisterschaft für die gemischten Doubletten statt, welche mit 69 Teams einen Anmelderekord verzeichnete. Karin Fischer und Bernhard Erne schafften es in den Final, wo sie bei brütender Hitze gegen Jacqueline Gobet und Viravan Gnanachanjiran vom PC St. Gallen-Appenzell-Thurgau das Nachsehen hatten.

Zum klaren Verdikt meint Bernhard Erne: «Gegen den amtierenden Tireur-Regionalmeister ist es uns nicht mehr gelungen, konstant an das Spielobjekt zu platzieren. Es war kaum zu erwarten, dass wir nach der verlorenen Auftaktpartie sechs Mal in Folge gewinnen.» Gesamthaft kann der Vizemeistertitel als Ausrufezeichen bewertet werden.

Ebenfalls Zweite bei den Frauen

Eine Woche später trafen sich die Doubletten der Frauen auf der Zürcher Josefwiese zur SAP-Meisterschaft. «Ich und Petra Probst sind mit Freude dorthin gefahren, um unser Bestes zu zeigen», nennt Karin Fischer die Ambitionen im 25 Teams umfassenden Teilnehmerfeld. «Nach der Startniederlage spielten wir uns von einem Sieg zum nächsten. Dies gab uns nebst der Kraft und Motivation auch eine gewisse Leichtigkeit. Dadurch wurde der Druck erträglicher. Petra hat super geschossen und ich ebenso gelegt.»

Der Final gegen das Duo Silvia Cathomas und Cornelia Staub ging mit 8:13 verloren. Der allgemeine Tenor lautete, dass es vielleicht an der heissen Temperatur und Konzentration lag. Die Gegnerinnen waren im entscheidenden Moment besser. Karin Fischer und Petra Probst haben erstmals ein Turnier zusammengespielt und dürften stolz auf den zweiten Platz sein. Sie werden Ende August 2026 an der Schweizermeisterschaft in Colombier an den Start gehen. Randbemerkung: Obwohl an diesem Tag alle Anspiele verloren gingen, haben sie sich bis nach oben durchgesetzt!

Ligazugehörigkeit gesichert

Nach dem erstmaligen Aufstieg in die 1. Liga, was der höchsten Interclub-Spielklasse im Deutschschweizer Verband entspricht, hiessen die Gegner in der Gruppe B: Boule Belp 1, Luzern 1, Basel 2 und Zürich 3. Das letztgenannte Team stieg vor Jahresfrist zusammen mit Zurzach 1 auf. In den Doppelrunden – jeweils zwei daheim und auswärts – wurde das erklärte Saisonziel als derzeitiger Tabellendritter vorzeitig erreicht.

Mit den Silbermedaillen um den Hals: Bernhard Erne, Karin Fischer und Petra Probst